MUSIKTHEATER-REVUE / URAUFFÜHRUNG

Gefährliche Operette. Eine Wiederbelebung

GORDON KAMPE, CATHERINE LARSEN-MAGUIRE, DANIEL GLOGER ASCOLTA
4 Sep
5 Sep
Termine & Tickets
  • Mi 4 Sep
    20:00 – 21:00
    Premiere
    Maschinenhaus, Essen
    Maschinenhaus Zeche Carl (freie Platzwahl)
  • Do 5 Sep
    20:00 – 21:00
    Veranstaltung
    Maschinenhaus, Essen
    Maschinenhaus Zeche Carl (freie Platzwahl)

Maschinenhaus Essen
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
45326 Essen

Die Operette hat Patina angesetzt. Sie ist leider von Kitsch, Kommerz und geschmacklichen Grausamkeiten in den letzten 120 Jahren zugemüllt worden – dabei hatte sie so aufregend begonnen: Frivol, grotesk und dabei die Gegenwart derb, übertrieben und bösartig reflektierend startete sie in den revolutionären Jahren um 1848 und wurde im Laufe der Geschichte oftmals Opfer der Zensur. Die Operette ist gefährlich! Ein Stück könnte doch erproben, ob da nicht noch etwas Leben in der Gattung steckt. Zu erfinden wäre eine Kammer-Operette! Sie saugt ebenso Energien aus den komplett durchgeknallten frühen Einaktern eines Jacques Offenbach, aus dem berühmten Frosch-Monolog der Fledermaus (der eigentlich so etwas wie eine tagesaktuelle Stand-Up-Comedy ist) wie aus den Absurditäten, Schrägheiten und Gefahren der unmittelbaren Gegenwart. (Gordon Kampe)


Der aus Herne im Ruhrgebiet stammende Gordon Kampe betreibt im Jahre des 200. Geburtstags von Jacques Offenbach eine aberwitzige revueartige Dekonstruktion des Mythos der Operette mit schrägen Lyrics von Schorsch Kamerun, Wiglaf Droste und anderen Autor*innen. Kampe stehen zur Seite der großartige Countertenor Daniel Gloger und die sieben gewieften Herren von ascolta unter dem strengen Stab von Catherine Larson-Maguire.

Besetzung

Komposition Gordon Kampe
Musikalische Leitung Catherine Larsen-Maguire
Countertenor Daniel Gloger
Violoncello Erik Borgir
Posaune Andrew Digby
Klavier Florian Hoelscher
Schlagzeug Julian Belli, Boris Müller
Trompete Markus Schwind
E-Gitarre Hubert Steiner

Einführung und besondere Informationen

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

 

Künstler*innengespräch am 5. September im Anschluss an die Vorstellung.

 

Ein Auftragswerk von ascolta mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und der Ruhrtriennale.

 

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