Ruhrtriennale Newsletter vom 02.09.2009
- Drei Premieren in dieser Woche!
- Kostenloser Bus-Shuttle von Essen nach Gladbeck
- Urlesung mit Axel Milberg und Albert Ostermaier
- 300. Mitglied im Verein der Freunde und Förderer
Drei Premieren in dieser Woche!
In dieser Woche feiern drei mit Spannung erwartete Produktionen bei der Ruhrtriennale Premiere: die Tanzperformance und deutsche Erstaufführung Creation 2009 / nieuwZwart, Christian Muthspiels Konzert für und mit ernst und die Uraufführung Sing für mich, Tod.
Unter der Leitung des belgischen Regisseurs und Choreografen Wim Vandekeybus präsentiert die Gruppe Ultima Vez Creation 2009 / nieuwZwart. Vandekeybus, bekannt für seine höchst energetischen Choreografien, befasst sich hier mit den beschleunigten Veränderungen des menschlichen Körpers, unsausweichlichen Instinkten und der verzweifelten Suche nach dem (Un-)Sinn seiner Existenz.
Premiere: 3. September 2009, 20.00 Uhr, PACT Zollverein, Essen. Weitere Vorstellungen: 4. und 5. September 2009, jeweils 20.00 Uhr
Der österreichische Jazzposaunist, Dirigent und Komponist Christian Muthspiel präsentiert in der Soloperfomance für und mit ernst Lyrik des österreichischen Dichters Ernst Jandl. Mit seinen Jazz-Arrangements und Kompositionen klassischer und Neuer Musik begeistert Muthspiel immer wieder sein internationales Publikum. Bei für und mit ernst unterlegt er die Lyrik Jandls mit Klavier, Posaune und Electronics. Das Schweizer Magazin Jazz’n’More resümierte: „Muthspiel tritt mit Jandls Stimme in einen Dialog und generiert ein subtil gewitztes Klangwerk aus akustischen und elektronischen Sounds.“
Premiere: 4. September 2009, 20.00 Uhr, Gebläsehalle, Landschaftspark Duisburg-Nord. Weitere Vorstellung: 5. September 2009, 20.00 Uhr
Die Uraufführung Sing für mich, Tod befasst sich auf der Basis eines von Albert Ostermaier verfassten Monologs mit der Biografie des kanadischen Komponisten Claude Vivier. David Hermann entrollt anhand von Ostermaiers Text und ausgewählten Kompositionen den mysteriösen „Fall Vivier“. Als Vivier, verkörpert von Stefan Kurt, mit nur 34 Jahren in einem Pariser Hotelzimmer erstochen wird, hinterlässt er ein umfangreiches und singuläres Werk. Selbst sein Tod gleicht einer Inszenierung: Viviers Körper findet man zusammengesunken über der unvollendeten Partitur Glaubst du an die Unsterblichkeit der Seele?
Premiere: 5. September 2009, 20.00 Uhr, Maschinenhalle Zeche Zweckel, Gladbeck. Weitere Vorstellungen: 6., 8., 11., 12. und 13. September 2009, jeweils 20.00 Uhr.
Kostenloser Bus-Shuttle von Essen nach Gladbeck
Auch in diesem Jahr bietet die Ruhrtriennale einen besonderen Service an: Zu den Vorstellungen der Produktion Sing für mich, Tod verkehrt ein kostenloser Shuttle-Bus vom Essener Hauptbahnhof zur Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck und retour! Dank der Zusammenarbeit mit der Vestischen Straßenbahn GmbH kann so ein einfacher und bequemer Transfer zur Spielstätte gewährleistet werden.
Nähere Informationen teilen wir Ihnen bei Anmeldung mit, die bitte bis spätestens zwei Tage vor dem von Ihnen ausgewählten Aufführungstermin erfolgen sollte.
Anmeldung bitte an Chiara Becker: oder unter 0209.1 67 17 41.
Urlesung mit Axel Milberg und Albert Ostermaier
Nach der Uraufführung der Librettofassung von Sing für mich, Tod wird das Stück von Albert Ostermaier am 20. September um 20.00 Uhr in der Jahrhunderthalle Bochum von Axel Milberg und dem Autor urgelesen.
Milberg, von 1981 bis 1998 Mitglied der Münchner Kammerspiele, Ostermaier verbindet eine langjährige Freundschaft und Arbeitsbeziehung. Im Kino war Axel Milberg im Frühjahr 2009 in Tom Tykwers Politthriller The International zu sehen. Im Fernsehen spielt er seit 2006 den Kieler Tatort-Kommissar Borowski.
300. Mitglied im Verein der Freunde und Förderer
Der Freundeskreis der Ruhrtriennale freut sich über sein 300. Mitglied, das bei der Premiere von Moses und Aron seine Beitrittserklärung unterzeichnete. Der Verein fördert die Ruhrtriennale in ideeller und materieller Hinsicht und unterstützt in jeder Saison ausgewählte Projekte.
2009 beteiligt sich der Freundeskreis mit einem Zuschuss für die technische Ausstattung der Neuinszenierung Moses und Aron (Projektion der Zehn Gebote auf die Wand des Zuschauerraums). Außerdem finanziert der Verein die Fotoausstellung Riten im Revier mit Bildern von Brigitte Kraemer sowie die Aktion Engel der Kulturen im Rahmen des Kinderfestes der Jungen Triennale.
Als Dank für ihr Engagement genießen die Freunde und Förderer der Ruhrtriennale zahlreiche Vorteile, wie frühzeitige Informationen über das Programm aus erster Hand, bevorzugte Berücksichtigung Ihrer Kartenwünsche, Einladungen zu Generalproben und vieles mehr.
Weitere Informationen zur Mitgliedschaft und zum Verein finden Sie unter: www.ruhrtriennale-foerderverein.de, Ansprechpartnerin: Franca Lohmann, Tel. 0209.1 67 17 87,
Herzliche Grüße
vom Team der Ruhrtriennale

