Biografien der Künstler 2010
Nora Abdel-Maksoud wird in München geboren und beginnt 2005 ihr Schauspiel-Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam Babelsberg. Für ihre Darstellung der Miranda in dem von Robert Gallinowski inszenierten Stück Der Sturm wird Nora Abdel-Maksoud 2008 beim Theatertreffen Deutschsprachiger Schauspielstudierender mit dem Solo-Preis ausgezeichnet.
Erol Afşin wird in Adana in der Türkei geboren und wächst dort auf. Nach seinem Abitur studiert er ein Jahr Tourismus und Hotelmanagement an der Universität Okan in Istanbul. Da er von einer Karriere als Schauspieler träumt, die ihm seine Eltern in der Türkei verweigern, geht er nach Deutschland und spricht an der Folkwang Universität der Künste vor.
Tamer Arslan wird in Berlin geboren und wächst dort auf. Während seines Freiwilligen Sozialen Jahres sammelt er erste Theatererfahrungen an der Schauspielschule in Pescara. Erste Rollen beim Film spielt er in der ZDF Serie Krimialdauerdienst und in dem ZDF Film Wohnungstausch und Liebesrausch unter Regie von Berno Kürten.
Sohel Altan G. wird in Berlin geboren. Bereits früh fängt er an, sich in der Schauspielwelt zu etablieren. Erste Schritte im Theater macht er ab 2005 im Ballhaus Naunynstraße, am Hebbel am Ufer und am Saalbau Neukölln (Heimathafen Neukölln). Er war jedoch auch im Rahmen von Festivals wie 100° und dem Diyalog TheaterFest auf der Bühne zu sehen.
Jennifer Minetti war von 1977 bis 2001 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Sie spielte dort zahlreiche Rollen, insbesondere in Stücken des Autors Werner Schwab. Außerdem war sie in den drei Uraufführungen von Schwabs Stücken Der Himmel mein Lieb meine sterbende Beute am Staatstheater Stuttgart, Faust: Mein Brustkorb: Mein Helm am Hans Otto Theater Potsdam und Hochschwab am Schauspielhaus Wien zu sehen.
Prof. Dr. Christina von Braun wird in Rom geboren und absolviert ihr Studium in den USA und Deutschland. Seit 1994 ist sie Professorin für Kulturwissenschaft sowie Gründerin und Leiterin des Studiengangs Gender Studies und des Kollegiums Jüdische Studien an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Güner Yasemin Balci wird 1975 in Berlin geboren. Zunächst studiert sie Erziehungs- und Naturwissenschaften. Anschließend unterstützt sie als Sozialarbeiterin verschiedene Projekte zur Gewalt-Prävention in Berlin – Neukölln, bevor sie als Fernsehjournalistin für ARD und ZDF arbeitet.
A
wird in einer christlich-palästinensischen Familie in einem Flüchtlingslager in Beirut geboren. 1985 flüchtet er nach Österreich, wo er beim irakischen Oud-Meister Asim Chalabi studiert. Seit 1987 tritt er weltweit auf. Neben seiner konzertanten Tätigkeit kreiert er Film- und Theatermusik.
Der Dubsteppa Laurie ›Appleblim‹ Osbourne wird in Derby geboren und gelangt nach einigen Umzügen 1994 nach London, wo er Bassist der experimentellen Rockband The Monsoon Bassoon wird. Seine Zeit in London bis 2002 wird stark durch Piratenradio beeinflusst.
Der in Beirut im Libanon geborene und dort und in Paris aufgewachsene Pierre Audi gründet 1979 in London das Almeida Theatre mit dem Festival of Contempory Music, welches er bis 1989 leitet. Seit 1988 ist er Künstlerischer Direktor der Nederlandse Opera in Amsterdam.
Die Bühnen- und Kostümbildnerin Janina Audick studiert an der Kunsthochschule Kassel, Modedesign in Berlin und Bühnen und Kostümbild in Hamburg. Als Bühnen- und Kostümbildnerin ist sie tätig am Schauspielhaus Hamburg mit René Pollesch und arbeitet mit ihm an dessen Produktionen an der Volksbühne Berlin, am Burgtheater Wien und an den Münchner Kammerspielen.
B
Die türkische Band Baba Zula aus Istanbul macht psychedelische, elektronische Musik mit dem Beiklang einer futuristischen Istanbuler Kultur, die Ost und West miteinander verbindet. Bauchtänzer und traditionelle Instrumente wie Darbuka und elektrische Saz sind Teil ihrer fantastischen Bühnenshows.
wird 1966 in Zürich geboren. Sein geisteswissenschaftliches Studium absolviert er in Zürich und Berlin. Er arbeitet als freier Regisseur in Bonn, Berlin, Hamburg, Wien und Zürich. 1998 bis 2003 ist er Schauspieldirektor am Theater Basel. 2007 inszeniert er Verbrennungen von Wajdi Mouawad am Akademietheater Wien (Nestroy Preis 2008, Beste Regie).
Das VJ- und DJ-Kollektiv Bant sind Herausgeber des gleichnamigen, türkischen Magazins. Seit mehr als fünf Jahren berichten sie über Musik, Film und Kunst aus der Türkei, aber auch weltweit. In Istanbul angesiedelt wollen Bant die reiche und avantgardistische Kulturszene der Metropole vermitteln.
hat Tanz und Theater studiert und als Performer und Tänzer in Quito, Ecuador, gearbeitet. Von 2004 bis 2008 studiert er bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Er ist Gründungsmitglied von Busy Rocks, einem Kollektiv von Menschen mit ähnlichen künstlerischen Interessen, das als eine inspirierende Plattform ständiger Zusammenarbeit fungiert.
wird 1972 in Köln geboren. Ihr Diplomstudium der Psychologie absolviert sie an der Universität zu Köln. 2008 gewinnt sie mit ihrem Beitrag Zu Gast den Hörspielwettbewerb des WDR zum Thema Sind sie zu fremd, bist du zu deutsch. In ihrer Kölümne für ZEIT-Online schreibt sie regelmäßig über Deutschland und Deutsche mit und ohne Hintergrund.
Die Tänzerin erhält ihre erste Ausbildung durch ihre Schwester Nacera Belaza und nimmt an der Meisterklasse der Butoh-Choreografin Ushio Amagatsu teil. Seit 2004 arbeitet sie zusammen mit dem Choreographen Yann Lheureux an der Improvisation ihres Stücks Les main blêmes.
wird in Algerien geboren. Sie lebt und arbeitet in Frankreich. Nach ihrem Studium der französischen Literatur beschließt sie, sich ausschließlich dem Tanz zu widmen, und gründet 1989 ihre eigene Kompanie. Seitdem kreierte sie elf Choreografien, die weltweit zu sehen sind.
ist von 1979 bis 1987 Dramaturg an der Oper Frankfurt, arbeitet danach beim Siemens Kultur Programm München und an Opernhäusern und bei Festspielen in Deutschand, Frankreich und Österreich. Mit Pierre Audi erarbeitet er Mozarts Zauberflöte in Salzburg sowie Glucks Iphigènie-Opern in Brüssel.
Jan Bosse studiert bis 1997 Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Es folgen Inszenierungen in Berlin, bei den Wiener Festwochen, an den Münchner Kammerspielen und von 2000 bis 2005 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg unter Tom Stromberg, u.
Der Tunesier Anouar Brahem beginnt mit zehn Jahren die Oud am Tunis National Conservatory of Music bei Ali Sriti zu studieren und gilt heute als der innovativste Oud-Spieler Tunesiens. Mit dem deutschen Bass-Klarinettisten Klaus Gesing, dem schwedischen Bassisten Björn Meyer und dem libanesischen PercussionistenKhaled Yassine bildet er das Anour Brahem Quartet.
Stephan Brinkmann erhält seine Ausbildung an der Folkwang Hochschule u.a. bei Lutz Förster und Hans Züllig. Darüber hinaus kann er auf ein Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Soziologie und Germanistik an der Universität zu Köln und der Tanzpädagogik an der Folkwang Hochschule zurückblicken.
wird 1971 in Schwabach/Bayern geboren. Er studiert Schauspiel an der Hochschule der Künste in Zürich. Es folgen Engagements in Zürich, Bern, Basel, Freiburg und Wien. Er wirkt u.a. in Inszenierungen von Stefan Bachmann, Lars-Ole Walburg, Barbara Frey, Michael Thalheimer, Dani Levy, Stefan Pucher, Ruedi Häusermann und Sebastian Nübling mit.
absolviert ein Studium der Theaterwissenschaft, Literatur und Kommunikationswissenschaft in München und ein Regiestudium am Goldsmiths College, London. Mit ihrer Uraufführung von Engel von Anja Hilling an den Münchner Kammerspielen wird sie 2007 zum Festival Radikal jung am Volkstheater München eingeladen.
absolviert ein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Zu ihren Inszenierungen zählen u.a. Salzwasservon Conor McPherson (2001, Theater am Neumarkt, Zürich), Die Nacht singt ihre Lieder von Jon Fosse (2002, TIF/Staatsschauspiel Dresden), Buddenbrooks in der Fassung von John von Düffel (2006, Stadttheater Bern), Heuschrecken von Biljana Srbljanovic (2006 Staatstheater Stuttgart).
entstammt einer Familie, die sich bereits seit vier Generationen dem Theater verschrieben hat. Zunächst arbeitet sie für verschiedene Marionettentheater und u.a. für das National Theatre, die Royal Shakespeare Company und das Young Vic. 1997 übernimmt Sue Buckmaster die künstlerische Leitung der Theatergruppe Theatre-Rites in London.
Die freie Tänzerin und Choreographin wird 1961 in Lleida, Spanien geboren. Ihre Ausbildung erhält sie u.a. an der Ecole international de Danse Rosella Hightower Cannes und der Folkwang Hochschule Essen. Zu ihren Lehrern gehören Carolyn Carlson, Josef Nadj, Jean Cebron, Steve Patox und Hans Zullig.
Michel Busch wird 1962 geboren und lebt in Berlin. Der Filmemacher und Professor für Experimentalfilm ist 2010 Kurator des Ruhrtriennale-Filmfestivals Spirit of Islam.
C
spielt nach ihrem Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg am Theater in Bremen. Während dieser Zeit lernt sie Rainer Werner Fassbinder kennen und arbeitet bis zu seinem Tod 1982 mit ihm zusammen. 1973 bekommt Margit Carstensen das Filmband in Gold der Berliner Filmfestspiele und wird von der deutschen Filmkritik zur besten Schauspielerin des Jahres gewählt.
Die in London lebende israelische Sängerin, Peformerin und Musikerin Avivit Caspi ist weltweit bei namhaften Festivals Gast, darunter Glastonbury, New York, Chicago, Singapore und Barcelona. In Israel singt sie mit Israel Philharmonic, tritt in der erfolgreichen israelischen Serie Service is Not Included und beim Habima National Theatre of Israel auf.
Ceza gilt als der erfolgreichste und einflussreichste Rapper der Türkei. Geboren wird er 1974 in Istanbul mit dem bürgerlichen Namen Bilgin Özçalkan. Bereits in jungen Jahren ist er vom Hip Hop begeistert. Seine erste Single Fayz Al erscheint 2006.
Der Jugend-Kammerchor der Chorakademie aus Dortmund besteht aus rund 40 Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren. Unter der Leitung von Zeljo Davutovic pflegt der Jugend-Kammerchor ein umfangreiches sakrales und weltliches Repertoire. Der Jugend-Kammerchor wirkte bei vielen Opernproduktionen an diversen Theatern mit und geht auf zahlreiche Konzertreisen, u.
ist ein Vokalensemble, dessen Repertoire von der abendländischen Ein- und Mehrstimmigkeit bis zu oratorischen Werken reicht. Daneben arbeitet es verstärkt an neuartigen, experimentellen Ausdrucksformen. Kultur- und spartenübergreifende Programme sind charakteristisch für die jüngere Arbeit.
Nils Cooper, 1976 in Bonn geboren, studiert zunächst Jura in Freiburg, dann Gesang in Frankfurt am Main und absolviert Meisterkurse u.a. bei Elisabeth Schwarzkopf, Joseph Metternich und James McCray. Engagements führen den Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg u.
D
Elisabetta d’Aloia absolviert ihre Ausbildung am The Place und am Laban. Sie tanzt unter anderem bei der Transitions Dance Company, Bare Bones, Frantic Assembly, Retina, Protein Dance, William Tuckett, Hofesh Shechter, Kim Brandstrup, Russell Maliphant Company, Sarah Dowling und Stephanie Schober.
Der Bariton Michael Dahmen studiert seit 2006 bei Prof. Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und tritt weltweit als Opern- und Konzertsänger auf. Der junge Sänger war u.a. bereits als Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ und als Dr.
Die künstlerische Gesamtleitung der CHORAKADEMIE liegt in den Händen von Zeljo Davutovic. Er studierte in Weimar Kirchenmusik, Chorleitung und Cembalo. Die Teilnahme an mehreren Kursen für Chorleitung und Orgel vervollständigten seine Ausbildung. Seit Gründung im April 2002 führt er als künstlerischer Gesamtleiter gemeinsam mit Lars Kersting die CHORAKADEMIE.
Die in den USA geborene Danielle de Picciotto absolviert ihr Studium in New York und Bonn und arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Malerei, Musik und Film. 1989 begründete siezusammen mit Dr. Motte die Love Parade in Berlin. Von 1990 bis 1995 ist sie Sängerin der internationalen Band Space Cowboys.
Der Kölner studiert Philosophie, Theater- und Musikwissenschaft und Gesang in seiner Heimatstadt. Er beginnt als Regieassistent in Essen und an der Oper Köln, wo er bald als Oberspielleiter fungiert. Schon seine ersten eigenen Operninszenierungen Ende der 70er Jahre erregen internationale Aufmerksamkeit.
Die Band Fairuz Derinbulut besteht aus Demir Kerem Atay (Gitarre, Bağlama, Gesang), Okan Yılmaz (Synthesizer, Gesang), Onur Öztürk (Schlagzeug) und Taha Rıza Özmen (Bass). 2003 veröffentlichen sie ihr erstes Album Kundante, das von den Schöpfern von Baba Zula produziert wurde.
Die Algerierin ist die bedeutendste und international erfolgreichste Autorin des Maghreb. Sie ist außerdem Historikerin und Filmemacherin und lebt in Paris und New York. 1996 wurde ihr der Neustadt-Literaturpreis verliehen, 2000 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Geboren in Ostanatolien wächst Aynur Doğan mit der traditionellen Musik, den Mythen und der Poesie der religiösen Minderheit der Aleviten auf. Später besucht sie in Istanbul die renommierte Musikschule von Arif Sag. In ihrer Musik kombiniert Aynur die eigene kulturelle Tradition mit modernen europäischenund internationalen Einflüssen.
E
absolviert ihre Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Sie spielt am Schauspielhaus Bochum, am Thalia Theaters und ist seit 2009 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin.Der Fernsehzuschauer kennt Maren Eggert aus dem Kieler Tatort und zahlreichen Fernsehfilmen u.
geboren 1964 in Amman/Jordanien, wuchs in London und Kassel auf. Er studierte Kulturwissenschaften und arbeitet als Theaterregisseur, Schauspieler und Autor. In den letzten fünf Jahren hat er mit seinen Kinderbüchern über 400 Lesungen in Schulen, Buchhandlungen und Bibliotheken absolviert.
wird in Beirut, Libanon geboren. Sie beginnt ihre Karriere als Sängerin im Alter von vierzehn Jahren zusammen mit den Brüdern Rahbani und Fairouz. Zeitgleich ist ist als Schauspielerin im libanesischen Fernsehen und Kino tätig. Ihr Konzertdiplom erlangt sie am Konservatorium in München.
Carolin Emcke absolvierte ihr Studium der Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und Harvard und promovierte in Philosophie. Seitdem ist sie als Publizistin und internationale Reporterin in vielen Krisengebieten unterwegs und erhielt für ihre Bücher zahlreiche Preise.
Jill Emerson studierte Tanz an der University of Iowa. Nachdem sie mehrere Jahre in New York als Tänzerin arbeitete, zieht sie 2002 nach Berlin. Als festes Mitglied von Constanza Macras/Dorky Park performt und tourte sie mit der Company bis 2008. In der Zeit arbeitet sie auch mit Julian Klein/A Rose Is, Jared Gradinger, Margret Sara Gudjonsdottir, Julian Hetzel and Timm Burkhardt/YouAreWatchingUs.
Alexandra Engel wird 1968 geboren. Sie lebt in Berlin und arbeitet als Film-Dramaturgin. 2010 ist sie Kuratorin des Ruhrtriennale-Filmfestivals Spirit of Islam.
F
wird 1964 in Berlin geboren und wächst in der DDR auf. 1975 siedelt er nach West-Deutschland über. Er studiert Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin. 1999 erhält er ein Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin. 2001 erscheint Sherko Fatahs viel gelobtes Romandebüt Im Grenzland, das im gleichen Jahr mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet wird.
Mit der Gründung der Forsythe Company 2005 hat William Forsythe eine neue, flexible Struktur für die Weiterentwicklung jener vielfältigen kreativen Arbeit geschaffen, die er mit dem Ballett Frankfurt begonnen hatte. Forsythe ist dafür bekannt, das klassische Ballett neu als Fundus von Ideen aufzufassen, die ein reiches Potenzial für das Wachstum gestalterischer Strukturen bieten.
wächst in New York auf und beginnt seine Ausbildung bei Nolan Dingman und Christa Long in Florida. Er tanzt mit dem Joffrey Ballet und später mit dem Stuttgarter Ballett, dessen Hauschoreograf er 1976 wird. In den folgenden sieben Jahren schafft er neue Werke für das Stuttgarter Ensemble und für Ballett-Kompanien in München, Den Haag, London, Basel, Berlin, Frankfurt am Main, Paris, New York und San Francisco.
wird 1964 in Hollabrunn/Niederösterreich geboren. Seit 1985 ist sie Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien und arbeitet mit Regisseuren wie Achim Benning, Nicolas Brieger, Sven-Erich Bechtolf, Stephan Kimmig, Karin Beier, Stephan Müller und Stefan Bachmann.
G
wird 1980 in München geboren. Er absolviert ein Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Engagements führen ihn u.a. an das Ensemble Theater Wien, das Theater im Palais in Graz und an das Theater Biel-Solothurn.
studiert Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien sowie Schauspiel am Konservatorium in Wien. Schon während des Studiums ist Gast an verschiedenen Bühnen: u.a. in Kabale und Liebe von Friedrich Schiller (2007, Off-Theater Wien, Regie: Jan Oberndorff), Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt (2008, Volkstheater Wien, Regie: Alexander Kubelka), Peer Gynt von Henrik Ibsen (2008, Volkstheater Wien, Regie: Michael Sturminger), Brot und Spiele von Jutta Schubert und Ivan Vrambout (2008, 3-Raumanatomietheater, Regie: Berenice Pahl).
Der französische Bariton Boris Grappe erhält seine Gesangsausbildung in Lyon und Wien. Engagements führen ihn an zahlreiche renommierte Häuser Europas. Im Konzertfach tritt er u. a. im Wiener Musikverein, im Barbican Center London und an der Cité de la Musique Paris auf.
Der Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller wird 1927 in Danzig geboren, absolviert nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studiert Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin. 1956 erscheint der erste Gedichtband mit Zeichnungen.
stammt aus Luzern und studiert Lichtgestaltung an der Bayerischen Theaterakademie in München. Er entwickelt das Licht für zahlreichen Produktionen u.a. für Company am Prinzregententheater München, Elementarteilchen am Bayerischen Staatsschauspiel München, Lucrezia Borgia an der Opéra Marseille, Idomeneo im Theater an der Wien und für My Fair Lady im Admiralspalast Berlin.
Nach seinem Studium der Philologie, Neuen Deutschen Literatur und Philosophie in Hamburg arbeitet Christoph Gurk als Journalist für das Stadtmagazin Szene Hamburg und ab 1993 als Chefredakteur für die Zeitschrift Spex in Köln. Er wechselt ins kuratorische Metier, konzipiert u.
Als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner arbeitet Wolfgang Gussmann vor allem mit den Regisseuren Willy Decker und Andreas Homoki zusammen. Stationen seiner Karriere sind u. a. die Staatsopern Wien, München, Hamburg, Dresden, die Deutsche und Komische Oper Berlin, die Salzburger Festspiele sowie die Opernhäuser in Paris, Amsterdam, Barcelona, Tokio und San Francisco.
H
Alexander Hacke spielt in zahlreichen einflussreichen Bands, schreibt Songs, macht Aufnahmen, veröffentlicht, performt Musik unter dem Pseudonym Alexander von Borsig und wird 1980 im zarten Alter von 14 Jahren Mitglied der Band Einstürzende Neubauten.
erhält ihre Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule München. Während ihrer Ausbildung war sie regelmäßig als Gast an den Münchner Kammerspielen engagiert. Von 2006 - 2008 ist sie Ensemblemitglied am Theater Freiburg. Neben ihrer Arbeit am Theater ist sie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, zuletzt in Der Baader-Meinhof-Komplex.
geboren 1967 in der Schweiz, wird an der Rotterdamse Dansacademie ausgebildet. Er tanzt u.a. in der Kompanie ROSAS von Anne Teresa De Keersmaeker sowie mit Gonnie Hegers, David Zambrano und Pierre Droulers bevor er 1997 in Brüssel seine eigene Kompanie ZOO gründet, mit der er seitdem in zahlreichen Stücken die Bewegungsmöglichkeiten des Körpers, die dynamischen Verbindungen einer Gruppe im Raum und das Verhältnis zwischen Tanz und Musik erforscht.
wird 1968 in Frankfurt/Main geboren. Sie studiert an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Es folgen Engagements u.a. in Bielefeld, Hannover und Hamburg. Seit 1999 ist Sabine Haupt Ensemblemitglied des Burgtheaters. Sie spielt u.a. in Inszenierungen von Andrea Breth, Martin Kušej, Stefan Bachmann, Stephan Kimmig, Thomas Ostermeier, Joachim Schlömer, Stephan Müller, Sven-Eric Bechtolf und Falk Richter.
Der Komponist Hans Werner Henze wird 1926 in Westfalen geboren. Geprägt und erschüttert durch seine Erfahrungen als Jugendlicher im Nationalsozialismus komponiert er nach dem Zweiten Weltkrieg als Student von Wolfgang Fortner erste Werke. Er kommt in Kontakt mit den Darmstädter Ferienkursen und dem Serialismus, den er mit seinem neo-klassizistischen Stil zusammenführt.
Jeremy Herbert ist Multimedia-Künstler und Bühnenbildner. Zu seinen Arbeiten zählen: Man and Boy: DADA (Almeida/USA Tour); Imber (England); Mary of Egypt (Aldeburgh Festival); The Tempest, Beauty and the Beast (RSC); Attempts on her Life (Piccolo Teatro, Mailand); 4.
studiert zunächst Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Im Anschluss studiert sie Gesang in Stuttgart bei Bernhard Jäger-Böhm und wechselt 2006 in die Klasse von Julie Kaufmann an die Universität der Künste Berlin.
wird 1960 in Holzhausen/Westfalen geboren. Nach der Abitur macht er eine Tischlerlehre und arbeitet als Waldarbeiter. 1983 bis 1987 absolviert er eine Schauspielausbildung an der Hochschule in Hannover. Seit 1992 ist er Ensemblemitglied des Burgtheaters.
Christof Hetzer, geboren in Salzburg, studiert bei Erich Wonder in der Meisterklasse für Bühnen- und Kostümgestaltung an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seit 2001 wirkt er als freier Bühnen- und Kostümbildner u.a. an der Schaubühne Berlin, dem Theater Bremen, dem Theater der Stadt Köln, dem Theater Heidelberg, der Oper Frankfurt, dem Nationaltheater Mannheim und der Vlaamsen Oper Antwerpen.
absolviert sein Regie- und Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg. Er spielt u.a. am Schauspielhaus Köln, am Schauspielhaus Graz (u.a. 1995 in Hurra Jesus , Regie: Christoph Schlingensief), am Theater Nürnberg, am Phönix Theater Linz und am Theater Rampe Stuttgart.
I
Mitte der 1990er gründet der türkische Perkussionist, Saitenvirtuose, Komponist und Produzent Burhan Öçal in Istanbul das Istanbul Oriental Ensemble mit dem Ziel, die Musik der Roma einem europäischen Publikum vorzustellen. Von Anfang an kann das Projekt große Erfolge verbuchen.
Der gebürtige Bulgare Vladimir Ivanoff studierte in München Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft und in Karlsruhe und Basel Renaissancelaute. Seit 1985 nimmt er Lehraufträge an verschiedenen Universitäten wahr, hält Vorträge auf Symposien und Kongressen und veröffentlicht Beiträge in verschiedenen Fachzeitschriften.
J
Rahel Johanna Jankowski wird in Leipzig geboren und beginnt mit fünf Jahren eine Musikausbildung für Geige und Gesang. Nach ihrem Abitur am Georg-Friedrich-Händel Musikgymnasium beginnt sie mit ihrem Studium der Französischen Philologie und Musikwissenschaft.
geboren 1978, studiert zunächst Violine, Klavier und Komposition, ab 1996 Gesang und Alte Musik an der Pariser École de Musique National. Schnell macht ihn seine außergewöhnliche stimmliche und darstellerische Begabung zu einem der weltweit meistgefragten Interpreten geistlicher und weltlicher Werke des Barock, die in vielen preisgekrönten CD-Einspielungen vorliegen.
Das sechsköpfige Berliner Clubkollektiv Jazzanova gehört weltweit zu den gefeierten Innovatoren im Dancefloor, House, NuJazz, im modernen Folk und Soul. Nachdem sie viele Künstler geremixed haben, unter anderem Ursula Rucker, Lenny Kravitz, sind sie nun mit einer großen Live-Band unterwegs, um ihr 2008 veröffentlichtes, zweites Studioalbum Of All the Thing auf die Bühne zu bringen.
wird 1974 in München geboren. Er absolviert seine Schauspielausbildung an der Theaterhochschule Zürich.Bekannt wird er mit seiner Hauptrolle in Neil LaButes Das Maß der Dinge in der Regie von Igor Bauersima (2002). Jesch spielt in Inszenierungen von Andrea Breth, Dimiter Gotscheff, Stephan Kimmig, Martin Kušej, Niklaus Helbling und Stefan Bachmann.
wächst in Berlin auf und studiert Politik, Wirtschaft und Philosophie in Amerika und Europa. An der Harvard University erlangt er seinen Ph.D. Seit 2000 ist er Herausgeber der Zeit und ist von 2001 bis 2004 auch deren Chefredakteur. Von 1985 bis 2000 ist er Leitartikler und Ressortchef der Süddeutschen Zeitung, davor betreut er das »Dossier« der Zeit.
wird in Mission Hills, California, USA geboren. Zu seinen Lehrern zählen Eartha Robinson and Otis Sallid. Er hat mit Ailey II sowie mit dem Alvin Ailey American Dance Theater getanzt. Seit 2010 ist er Mitglied der Forsythe Company.
absolviert ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Währenddessen spielt sie Gastrollen am Maxim Gorki Theater Berlin, am Theater Potsdam und am Hebbel Theater in Berlin. Von 1996 bis 2006 ist sie am Theater Basel engagiert und u.
K
Nach ihrem Studium der Arabistik, Islamwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Komparatistik an der Universität Münster wird Lamya Kaddor ab dem Schuljahr 2003/2004 als Lehrerin für Islamkunde in deutscher Sprache tätig. Von 2004 bis 2008 bildet sie an der Universität Münster islamische Religionslehrer aus.
Der in Paris geborene Lichtdesigner Jean Kalman arbeitet seit 1979 weltweit an allen großen Theaterbühnen. Unter anderem beleuchtete er Elijah (Japan), Attila, Eugen Onegin, Macbeth (The Met), La Juive, Nabucco (Paris), La Juive,St Francois D’Assise, Castor Et Pollux (Netherlands), Festen (Almeida Theatre und West End), Cabaret (West End), In The Red And Brown Water (Young Vic), Blasted (Royal Court).
wird 1970 in Wien geboren. Nach dem Studium der Germanistik und der Philosophie an der Universität Wien arbeitet sie viele Jahre für internationale Filmfestivals in den Bereichen Publikationen und Presse. Zwischen 1997 und 2002 leitet sie das Pressebüro der Wiener Filmfestwochen Viennale.
wurde in Istanbul geboren und lebt in Berlin. Sie hat Volkswirtschaftslehre und Soziologie studiert und wurde in Greifswald zum Dr. phil. promoviert. Ihre Bücher Die fremde Braut, Die verlorenen Söhne und Bittersüße Heimat sind Best- und Longseller und haben in den letzten Jahren die Diskussion um Integration und den Islam in Deutschland nachhaltig geprägt.
studiert zunächst Erziehungswissenschaft, Psychologie und Politik in Saarbrücken und Tübingen und wird daraufhin Assistent des Komponisten Hans Werner Henze bei dessen pädagogischen Arbeiten. Nach seiner Promotion an der Universität Tübingen wird er Künstlerischer Leiter des Jugendmusikfests Deutschlandsberg, der KulturRegion Stuttgart und der Jungen Kultur in Hallein.
Die Kompanie wird durch das Arts Council England gefördert und tourt sowohl durch Großbritannien als auch international. Sie ist zu Gast bei führenden internationalen Festivals und wurde für zahlreiche Preise nominiert, u.a. für den Laurence Olivier Award für zero degrees (2006) und für den South Bank Show Award für bahok (2009).
Khan wird als Can Oral mit türkisch-finnischer Abstammung in Frankfurt geboren. Er geht nach New York und betreibt dort einen Plattenladen. Daneben produziert er hunderte von Platten unterschiedlichster Stile unter mehr als zehn verschiedenen Namen. Zu seinen zahlreichen Projekten gehören Kid & Khan (mit Kid Congo Powers) und Legally Jammin (mit Little Annie).
Der preisgekrönte Choreograf Akram Kahn wird 1974 als Kind bangladeschischer Eltern in London geboren. Er beginnt bereits mit sieben Jahren zu tanzen und studiert später beim großen Kathak-Tänzer und -Lehrer Sri Pratap Pawar. Er beginnt in den 90er Jahren mit Solo Performances, in denen er sowohl dem klassischen Kathak treu bleibt als auch modern arbeitet.
Für diesen türkischen Trash-Kult-Klassiker über einen Superbösewicht im Skelettkostüm namens Kilink Istanbul'da bediente man sich 1967 kurzerhand der Filmmusik eines James-Bond-Streifens. Alexander Hacke, Khan of Finland und N.U. Unruh verhelfen diesem Kultklassiker des B-Movie-Genres nun endlich zuseiner eigenen Filmmusik und versprechen eine einmalige Live-Performance.
absolviert ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 1997 bis 2002 ist sie am Staatstheater Hannover (u.a. in Marat/Sade von Peter Weiss, Regie: Andreas Kriegenburg, und Legoland von Dirk Dobbrow, Regie: Armin Petras) und von 2003 bis 2007 am Burgtheater Wien (u.
Wolfram Koch absolvierte seine Schauspiel-Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Direkt nach seiner Ausbildung begann er seine Kariere auf der Bühne. Stationen seiner Arbeit dort sind unter anderem das Deutsche Theater Berlin, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Schauspielhaus Bochum, das Schauspielhaus Düsseldorf, das Schauspiel Frankfurt, die Salzburger Festspiele, das Schauspiel Bonn, das Schillertheater Berlin, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg- Platz, Berlin und das Schauspielhaus Zürich.
erhält ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Anschließend Engagements u. a. in Hamburg, Tübingen, Kassel und Frankfurt/Oder. Von 1996 bis 1999 ist sie am Berliner Ensemble engagiert, von 1999 bis 2006 an der Berliner Schaubühne.
Andrea Koschwitz studiert Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin und beginnt 1984 ihre Theaterarbeit als Schauspieldramaturgin an den Städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt/Chemnitz (u. a. 1986 Dramaturgie von Heiner Müllers Bau, Regie: Frank Castorf), dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und an der Berliner Schaubühne.
Arno Kraehahn arbeitet als Sounddesigner und Komponist in den Bereichen Installation, Theater sowie Werbefilm und veröffentlicht unter verschiedenen Pseudonymen international elektronische Musik. Seit Mitte der 90er Jahre verbindet ihn mit Jan Bosse, Kathrin Plath und Stéphane Laimé eine enge Zusammenarbeit.
absolviert ein Regiestudium an der Universität Mozarteum Salzburg. 2000 gründet sie das Regieteam Kranz/Nordalm mit dem sie u.a. Krankheit oder moderne Frauen von Elfriede Jelinek (sophiensaele, Berlin), die deutsche Erstaufführung von junk space von Kathrin Röggla (Düsseldorfer Schauspielhaus) und Unschuld von Dea Loher (Theater Freiburg) inszeniert.
wird 1975 in Hamburg geboren. Sie studiert an der Internationalen Theater-Tanzschule Bruxelles und der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Sie spielt an verschiedenen Bühnen u.a. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankurt, Basel und Zürich und arbeitet häufig mit Regisseur Stefan Bachmann zusammen.
studiert Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. Engagements führen ihn an das Hans-Otto-Theater Potsdam, das Theater St. Gallen und das schauspielfrankfurt. Seit der Spielzeit 2006/2007 ist er Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters.
studiert nach einer Ausbildung zum Kommunikationstechniker im Fachbereich Informationstechnik Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Ein anschließendes Engagement führt ihn an das Deutsche Theater Berlin. Von 1999 bis 2006 spielt er an der Schaubühne am Lehniner Platz.
L
Das Ensemble wird von der in Paris lebenden Lautenistin Christina Pluhar gegründet und vereint die derzeit besten europäischen Instrumentalisten auf dem Gebiet der Alten Musik. L’Arpeggiata konzipiert Programme rund um das Repertoire der frühen italienischen Barockmusik, die in Zusammenarbeit mit außergewöhnlichen Solisten, sowohl aus der Barockmusik als auch dem Jazz oder dem Theater, realisiert werden.
studiert zunächst Kunstgeschichte, bevor sie ab der Spielzeit 2001/2002 am Schauspielhaus Bochum im Bereich Kostümbild assistiert. Danach folgen freie Arbeiten für die Wuppertaler Bühnen und am Schauspielhaus Zürich, wo sie 2003/2004 fest engagiert ist.
arbeitet mit Jan Bosse seit dessen Diplominszenierung Macbeth im Jahre 1997 bei allen Inszenierungen als Bühnenbildner zusammen. Er gestaltet auch Bühnenbilder für Inszenierungen von Regisseuren wie Stefan Pucher, Thomas Ostermeier und Thomas Dannemann.
wird 1977 in Stuttgart geboren. Zunächst studiert sie Germanistik und Musikwissenschaft an der Eberhardt-Karls Universität Tübingen, ehe sie an der Hochschule Reutlingen Textil/Modedesign studiert und 2006 ihr Diplom erhält. Bisher arbeitet sie u.
wird 1969 in Dresden geboren und studierte Religionswissenschaften, Orientalistik und Theologie. Nach längeren Aufenthalten in Israel und Spanien lebt er heute in der Nähe von Dresden.
Gregor Löbel wird in Rostock geboren und zieht direkt nach seinem Abitur nach Berlin, um dort sein Freies Soziales Jahr an der Schaubühne Berlin zu absolvieren. Nach einigen Praktika im Bereich Regie und Kamera beginnt er 2008 als Trainee in einem Schifffahrtsunternehmen in Hong Kong zu arbeiten.
Hans Löw erhält seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München.Bereits während seines Studiums ist er in verschiedenen Inszenierungen an den Münchner Kammerspielen zu sehen. Von 2001 bis 2009 ist er festes Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg.
M
Der Countertenor Hagen Matzeit studiert nach seiner Ausbildung als Elektrosignalmechaniker in Berlin Gesang (Bariton) und Gesangspädagogik. Er nimmt an Regiekursen bei Ruth Berghaus, Peter Konwitschny und Harry Kupfer teil. Matzeit gastiert regelmäßig an der Komischen Oper Berlin, sein Repertoire umspannt verschiedene Stilepochen.
wird 1967 in Klagenfurt geboren. Er studiert Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und spielte zunächst bei Amateurtheatergruppen. Nach der Bühnenprüfung folgen Engagements an verschiedenen Theatern in Wien und Leipzig.Seit 1997 ist er Ensemblemitglied des Burgtheaters.
Susana Mendoza studiert von 1991 bis 1997 Kostümbild in Berlin. Ihre Arbeiten führen sie nach Berlin, Wien, München, Paris, Amsterdam, Rotterdam, Lübeck, Göteborg, Hamburg, Rheinsberg, Innsbruck, Salzburg, Rostock, Barcelona und Kassel. Im Rahmen der Ruhrtriennale schafft sie zusammen mit Wolfgang Gussmann die Kostüme für Moses und Aron im Jahr 2009.
Pater Klaus Mertes ist Rektor des Canisius-Kolleg Berlin. Er studiert in Bonn Slawistik und Klassische Philologie. Mit 23 Jahren tritt Mertes dem Jesuitenorden in Münster bei. Nach dem Noviziat studiert er Philosophie in München und Theologie in Frankfurt am Main.
In den 25 Jahren seines Bestehens ist das Modern String Quartet zu einem der prägenden Ensembles der europäischen Crossover-Szene geworden. Es hat bislang weltweit über tausend Konzerte gegeben, zahlreiche CDs aufgenommen und mit bedeutenden Musikern zusammengearbeitet.
Der Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur wird im Libanon in einer christlichen Familie geboren. Die Flucht vor dem Bürgerkrieg führt die Familie für einige Jahre nach Paris und schließlich nach Montréal in Kanada. Mouawad absolviert dort eine Schauspielausbildung und gründet mit Freunden das Théâtre Ô Parleur.
erhält ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Während des Studiums ist sie Gast am schauspielhannover und am Staatstheater Braunschweig. Von 2005 bis 2009 gehört sie zum Ensemble des schauspielfrankfurt. Für ihre Rolle in Gertrud (Regie Armin Petras, nach dem Roman von Einar Schleef, eingeladen zum Theatertreffen 2008) wird sie von Theater heute zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt.
Die musikFabrik ist ein internationales Solistenensemble für zeitgenössische Musik. Seit 1990 realisiert das in Köln beheimatete Ensemble unbekannte, neue und nicht selten eigens in Auftrag gegebene Kompositionen. Neben der klassischen Moderne und zeitgenössischen Werken bildet die Auseinandersetzung mit modernen Kommunikationsformen sowie experimentelle und interdisziplinäre Projekte mit Live-Elektronik, Installationen, Tanz und Musiktheater einen Schwerpunkt.
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Mohsen absolviert sein Studium an der Central School of Speech and Drama. Unter den Produktionen, in denen er mitwirkt, befinden sich Romeo & Juliet, King Arthur and the Quest for theGrail (Little Angel Theatre), Doctor Dolittle (David Ian Productions), The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy (Mostly Harmless Productions), Charlie & Lola's Best Bestest Play (Polka Theatre), Peter Pan (ThreeSixty Entertainment), In One Ear,Mischief, Lighten Up, Salt (Theatre-Rites), In The Night Garden (Ragdoll Ltd / BBC).
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Burhan Öçal ist einer der größten türkischen Perkussionisten, Meister der Darbuka, Komponist, Filmschauspieler und Gründer des Istanbul Oriental Ensemble. Er lebt in Zürich und Istanbul. Seine Begeisterung für verschiedenste Musikstile führt ihn mit bedeutenden internationalen Musikern und Künstlern zusammen,wie Pierre Favre, George Gruntz, Maria Joao Pires, Joe Zawinul, Sting, Paco de Lucia, Jamaaladeen Tacuma und dem Kronos-Quartett.
Der 1970 bei Tel-Aviv geborene palästinensisch-israelische Komponist Samir Odeh-Tamimi studiert in Kiel Musikwissenschaft, in Bremen Komposition bei Younghi Pagh-Paan und Werkanalyse bei Günter Steinke. Stipendien und Studienaufenthalte in Frankreich und Italien runden seine Ausbildung ab.
Die österreichische Kammerschauspielerin und Bayerische Staatsschauspielerin Elisabeth Orth wird in Wien geboren und erhält ihre Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar. Sie ist an den Städtischen Bühnen Ulm, am Burgtheater Wien, am Renaissance-Theater Berlin und an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin engagiert.
Der Schriftsteller lebt und arbeitet in München. Seine literarische Karriere beginnt 1988 mit der Veröffentlichung erster Gedichte. Ab 1993 ist er auch als Dramatiker und Librettist tätig. Seine Theaterstücke werden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u.
Oktay Özdemir kommt aus den Berliner Bezirken Kreuzberg und Neukölln. Als Neunjähriger geht er zum Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi. Dort entdeckt ihn im Jahr 2000 eine Agentin für den Film. Es folgten zahlreiche Kino- und Fernsehproduktionen, darunter Knallhart (2005, Regie: Detlev Buck) Wut (2006, Regie: Züli Aladag), Vorstadtkrokodile (2008, Regie: Christian Ditter) und Zeiten ändern dich (2009, Regie: Uli Edel).
P
Ursprünglich aus Essex (UK), absolviert Simon Palmer im Jahr 2005 sein Studium an der Northern School of Contemporary Dance (NSCD) Leeds, bevor er Mitglied bei der Kompanie Verve wird, die zum NSCD gehört. Im Anschluss daran schließt er sich Tilted Productions für ihre Werke Glacier and TrAPPED an, und arbeitet momentan mit ihnen an zwei neuen Produktionen.
geboren 1978 in Oberösterreich, Studium der Theologie und Philosophie/Psychologie in Wien, war 2007/08 Hausautor am Schauspielhaus Wien. Stücke (u.a.): hamlet ist tot. keine schwerkraft (UA 2007, Schauspielhaus Wien, Regie: Felicitas Brucker), wohnen.
wird am 7. Juni 1952 in Istanbul geboren und wächst in einer bürgerlichen Familie auf. Bevor er sich dem Schreiben zuwendet studiert er Architektur und Journalismus. Seine ersten beiden Romane Cevdet Bey und Sessiv Ev, die unter Vorbereitung von Hanser laufen, werden bereits mit großen, türkischen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Peter Pannke ist Sänger, Autor, Produzent und Bandleader von Troubadours United. Nach dem Studium der Sinologie, Indologie und der Vergleichenden Religions- und Musikwissenschaften lebt er viele Jahre in der Türkei, Iran, Pakistan und Indien, wo er den Dhrupad-Gesang erlernt.
absolviert ihre Ausbildung an der Schauspielschule Bochum. Engagements führen sie unter anderem u.a. an das Berliner Ensemble, das Schauspiel Hannover, das Züricher Schauspielhaus, die Münchner Kammerspiele, die Berliner Volksbühne und das Maxim Gorki Theater Berlin.
Caroline Peters ist in Köln aufgewachsen. An der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes/Saarbrücken studiert sie Schauspiel. Sie hat ihr erstes Engagements an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin bei Andrea Breth, danach frei an verschiedenen Bühnen: am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an der Volksbühne Berlin und am Burgtheater Wien.
Regisseur, Autor und seit der Spielzeit 2006/2007 Intendant des Maxim Gorki Theaters Berlin, studiert Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Er inszeniert u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Thalia Theater Hamburg und am Staatsschauspiel Dresden.
studiert Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft. Von 1993 bis 1996 ist sie als Kostümassistentin in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin tätig und seit 1997 selbstständige Kostümbildnerin. Seit dieser Zeit arbeitet sie kontinuierlich mit Jan Bosse.
entdeckt während ihres Studiums der klassischen Gitarre an der Universität Graz ihre Liebe zur Renaissance- und Barockmusik. Sie studiert Laute sowie Barockharfe in Den Haag, Basel und Mailand. 1992 lässt sie sich in Paris nieder und ist seitdem eine der gefragtesten Musikerinnen der Alte-Musik-Szene.
Nick Powells jüngste Theaterarbeit beinhaltet Musik- und Tonkompositionen für die Produktionen Dunsinane und The Drunks (Royal Shakespeare Company), The Priory und Relocated (Royal Court), Curtain (Centro Dramático Nacional Madrid), Panic (Improbable), The Family Reunion (Donmar), Bonheur (Comédie Francais), The Wonderful World of Dissocia und Wolves in the Walls (National Theatre of Scotland).
Fernanda Prata arbeitet seit über 16 Jahren als professionelle Tänzerin, Regisseurin, Choreographin und Lehrerin. Im Bereich Tanz überzeugt sie mit The Duchess of Malfi, Faust, Masque of the Red Death, Forest, Tunnel 228 und Sleep No More (PunchDrunk), Park und Lullaby (Jasmin Vardimon), Off the Wall (Stan Won’t Dance), In the Days That You Followed (Sarah Crow), Empresta-me Teus Olhos, Dividuo, C.
erhält nach dem Studium der Germanistik und der Anglistik seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Von 1972 bis 1974 ist er am Thalia Theater Hamburg engagiert, danach bis 1980 am Deutschen Schauspielhaus. 1980 bis 1984 ist er am Düsseldorfer Schauspielhaus.
Die Istanbuler Band Proudpilot besteht aus den Geschwistern Pınar und Ekin Üzeltüzenci an Keyboard und Bass und dem Drummer Kaan Akay. Sie singen, flüstern, schreien, scheuen sich nicht vor experimentellen Klängen und sind berühmt für Ihre Live-Performances.
Ingo Pusswald wird 1973 in Reutlingen geboren und beginnt 1996 an der Filmakademie Ludwigsburg Diplomfilme zu vertonen. Filme wie Rochade oder Barracuda Dancing erhalten zahlreiche Preise, 1998 sogar einen Oscar. 2000 wird er als Sounddesigner bei den Ruhrsound-Studios in Dortmund angestellt.
Q
Alim Qasimov wird in Shamakha, Azerbaijan, geboren. In Baku studiert Qasimov bei den renommiertesten Lehrern des Mugham, eines religiösen, improvisierten Gesangs. Mit 25 Jahren gewinnt er den Djabbar-Qarjaghdioghlu-Wettbewerb und wird als bester Sänger seiner Generation geehrt.
Nach Abschluss seines Studiums der Philosophie und Multimediatechnik absolviert Albert Quesada eine Tanzausbildung in Modern Theatre Dance an der Amsterdam School of the Arts und bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Als Tänzer und Choreograph tourte er mit seinen Tanzvideos und Performances europaweit.
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wird 1979 im serbischen Novi Sad geboren und absolviert eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelsohn Bartholdy in Leipzig. Bei seinem darauf folgenden Engagement am Schauspiel Leipzig arbeitet er u.a. mit den Regisseuren Wolfgang Engel, Thomas Hertel, Konstanze Lauterbach und Armin Petras zusammen.
David 'Ramadanman' Kennedy beginnt mit 14 Jahren seine Karriere als DJ mit Deep House und Hip Hop, konzentriert sich später auf Jungle bevor er sich dem Dupstep zuwendet. Seine zahlreichen Veröffentlichungen werden von der Kritik hochgelobt. Darüberhinaus remixt er eine Vielzahl anderer Musiker,darunter die Ragga Twins und SpectraSoul.
Der Musiker Paul Randolph wird in eine musikalische Familie hineingeboren. Mit sechs Jahren zieht er mit seiner Familie von Philadelphia nach Brasilien, wo er sich zunehmend mit Musik beschäftigt und Gitarre spielen lernt. Später zieht Randolph nach Detroit, schließt ein Marketingstudium ab und arbeitet zunehmendals Musiker.
führt nach der Schauspielausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, der heutigen Hochschule für Schauspielkunst ''Ernst Busch'', ein erstes Festengagement nach Schwerin. Seit 1979 ist Ruth Reinecke festes Mitglied des Ensembles des Maxim Gorki Theaters.
Die Rizwan-Muazzam Qawwali Group besteht aus sieben Sängern. Die Brüder Rizwan und Muazzam entstammen einer Familie mit langer Gesangstradition und sind die Lead-Sänger der Gruppe. Darüber hinaus spielen zwei Musiker Harmonium und Tabla. Die Gruppe tritt 1998 in Großbritannien auf dem Womad Festivalin Readings auf und wird seitdem von der Kritik hochgelobt.
studierte Philosophie und Geschichte in Freiburg und Berlin. Von 1983 bis 1984 arbeitete er als Deutschlehrer in Bangor, Nordirland. Um sein Stipendium als Fellow am Merton-College in Oxford finanziell ein wenig aufzubessern, begann er 1987 als freier Journalist für den BBC und als ebenso freier Übersetzer für die verschiedensten deutschen Verlage zu arbeiten.
wird in Zürich geboren und lässt sich nach einer Lehre und einem begonnen Studium in Salzburg am Mozarteum zum Schauspieler und Regisseur ausbilden. Nach mehreren Engagements am Schauspielhaus Zürich, Theater am Neumarkt Zürich sowie an Theatern in Deutschland gründet er ein eigenes Theaterfestival in Göttingen.
hat sich durch eine außergewöhnliche Vielseitigkeit in der Arbeit mit großen europäischen Orchestern und nicht zuletzt als herausragender Spezialist für zeitgenössische Musik profiliert. Er leitet zudem Opernaufführungen mit namhaften Regisseuren und hat für seine Aufnahmen zahlreiche Preise erhalten.
S
Pappu Sain ist in Pakistan als der King of Rock'n Dhol bekannt. Die Dhol ist eine traditionelle Quertrommel, auf die sich seine Familie spezialisiert hat und mit der Pappu Sain seit 25 Jahren jeden Donnerstag im Schrein des Sufi-Heiligen Baba Shah Jamal zu erleben ist.
Das Ensemble Sarband ist ein 1986 von Dr. Vladimir Ivanoff gegründetes, international besetztes Kammermusikensemble, welches sich auf musikalische Beziehungen zwischen Orient & Okzident sowie Judentum, Christentum & Islam spezialisiert hat und dafür bereits vielfach mit Preisen ausgezeichnet wird.
Der Produzent und Mitbegründer des Labels Skull Disco Sam Shackleton hat seine Wurzeln in der Londoner Dubstep-Szene. Seit einigen Jahren lebt er in Berlin und wechselt zum dort ansässigen Perlon Label. Der Stil seiner Musik ist gekennzeichnet durch östliche Einflüsse, eine physisch erfahrbare Schwere des Basses und die vertrackte, polyrhythmische Programmierung der Percussions.
Christoph Schlingensief wurde 1960 in Oberhausen geboren. Nach zahlreichen Kurzfilmen drehte er 1984 seinen ersten Langfilm Tunguska – Die Kisten sind da, es folgten u.a. Menu total (1985), Egomania (1986) und Mutters Maske (1987). Zwischen 1989 und 1992 drehte er die Deutschlandtrilogie: 100 Jahre Adolf Hitler – Die letzten Stunden im Führerbunker, Das deutsche Kettensägenmassaker und Terror 2000 – Intensivstation Deutschland.
Nikolaus Schneider ist seit 2003 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. 2009 wird er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt. 2010 wird Schneider amtierender Ratsvorsitzender. Zuvor war er Vorsitzender des Aufsichtsrates des Evangelischen Entwicklungsdienstes und des Diakonischen Rates der EKD.
studiert Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Seine Diplominszenierung von Federico Garcia Lorcas Sobald fünf Jahre vergehen wird 2005 zum internationalen Theaterfestival in Warschau eingeladen und und 2006 von Kurt Hübner im Namen der Akademie der darstellenden Künste dafür zum Nachwuchsregisseur desJahres gekürt.
wird 1937 in Möckmühl/Württemberg, geboren. Er studiert an der Ernst-Busch-Schule in Berlin und am Max Reinhardt-Seminar in Wien. Engagements führen ihn u.a. nach Oldenburg, Ulm, Stuttgart, Bochum und Frankfurt/Main. Seit 1987 ist er Ensemblemitglied des Burgtheaters.
Paul Rose alias Scuba ist einer der einflussreichsten Figuren in der Welt des Dubstep. Als Kopf des Londoner Labels Hotflush Recordings, veröffentlicht er Werke von Benga, Shackleton and Joy Orbison. Darüber hinaus ist er Mitbegründer von Sub:stance, einer Party mit Künstlern wie Mala, D-Bridge, Scion und Kode9 im Berliner Club Berghain.
Nach ihrem Abschluss am Wimbledon College of Art in Performance Design, entwirft Harriet Shillito Kostüme für die Theater-Company Diverse City und grafische Arbeiten für The Kosh. Mit Studenten der London Contemporary Dance School arbeitet sie bei einerTanzinstallation zusammen und entwirft jüngst das Bühnenbild für die Absolventenproduktion von The Late Matteo Pascal am Lamda, die auch in Bologna gezeigt wird.
studiert Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig. Zu seinen Rollen zählen u.a. Maß für Maß von William Shakespeare (2004, Theater Chemnitz, Regie: Alejandro Quintana), Die Verschwörung des Fiesco zu Genua von Friedrich Schiller (2005, Theater Chemnitz, Regie: Katja Paryla), Hexenjagd von Arthur Miller (2008, Schauspiel Frankfurt, Regie: Martin Nimz) und Wallenstein von Friedrich Schiller (2009, Theater und Philharmonisches Orchester Heidelberg, Regie: Martin Nimz).
Der italienischstämmige Luca Silvestrini ist Mitbegründer und Künstlerischer Leiter der preisgekrönten Kompanie Protein. Zu ihren Arbeiten zählen: Publife, The Banquet, Big Sale, Dear Body und LOL (Lots of Love). Er hat für Candoco, Bare Bones, Intoto, Transitions und LIFT gearbeitet.
Gurpreet Sing erhält seine Ausbildung an der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA). Seine bisherigen Theaterengagements beinhalten: Nation (National Theatre), White Open Spaces (Pentabus), Zameen (Kali Theatre Company/Soho Theatre), Twelfth Night and As You Like It (Royal Shakespeare Company), Orientations (Border Crossings), Bombay Dreams (Victoria Apollo), East Is East (New Vic Theatre), Othello (Leicester Haymarket).
wird in Toronto, Kanada, geboren. Sie studiert an der National Ballet School, Toronto, und ist danach am National Ballet of Canada engagiert. Von 1994 bis 2001 ist sie festes Mitglied des Ballet British Columbia, Vancouver. 2001 tanzt sie mit dem Toronto Dance Theatre.
Der amerikanische Dirigent ist seit 1994 Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker und seit der Saison 2007/2008 Chefdirigent des Stavanger Symphony Orchestra. Als einer der künstlerischen Direktoren von RUHR.2010 ist der vielfach ausgezeichnete Steven Sloane verantwortlich für die Programmkonzeption der Kulturhauptstadt Europas 2010.
David Sterne spielt weltweit an zahlreichen Theatern und hat jüngst Nation am National Theatre beendet. Im Fernsehen ist er in Holby Blue, Thief Takers, Down To Earth, The Queen’s Nose and the Mysti Show und vielen beliebten Shows zu sehen, darunter: Merlin, Crash, The Bill, Doctors und The Commander.
Der Landesmusikrat NRW hat zu Beginn des Jahres 2006 in einem Pilotprojekt das „LandesJugend Ensemble für Neue Musik" auf den Weg gebracht, gemeinsam mit dem Landesmusikrat nun betreut durch die musikFabrik. Das Ensemble besteht aus herausragende Teilnehmer von Jugend musiziert die hier unter fachkundiger Anleitung zeitgenössische Musik spielen.
spielt bereits während seines Schauspielstudiums am Max-Reinhardt-Seminar in Wien in René Polleschs Liebe mich irgendwie, nein lieber doch nicht und gewinnt dafür 2004 den Vontobel-Preis. Von 2002 bis 2005 ist er am Burgtheater Wien engagiert, wo u.
T
Dai Tabuchi wird in Japan geboren und erhält seine Ausbildung am Rose Bruford College und der Ecole Philippe Gaulier. Zu seinen Fernsehauftritten zählen Holby City (BBC), A Cloud Upon the Slope (NHK, Japan) und Hornet Queen (BBC, Narration). Darüber hinaus ist er in den Filmen Munich (Stephen Spielberg), Shanghai (Mikael Hafstrom) und Choshu Five (Shou Ishiguro) zu sehen.
Mark Terkessidis ist Psychologe und freier Autor. Von 1992 bis 1994 ist er Redakteur der Zeitschrift Spex und gründet 2001 mit Tom Holert das Institute for Studies in Visual Culture (ISVC). Er verfasst Beiträge zu den Themen Jugend- und Populärkultur, Migration und Rassismus u.
Die Internationale Londoner Theatergruppe Theatre-Rites kreiert Theatererlebnisse für junge und erwachsene Menschen auf hohem künstlerischem Niveau, die die Phantasie wecken und zum Nachdenken anregen. Außer in traditionellen Theaterhäusern finden ihre Vorstellungen an unterschiedlichsten Orten wie z.
W
ist Pianist, Arrangeur und Komponist. U.a. dirigiert er die Musiktheater-Uraufführungen von Sören Nils Eichberg in Tangermünde sowie Christoph Schlingensiefs Mea Culpa am Burgtheater Wien, für das er zahlreiche eigene Kompositionen beisteuert. Seit 2008 spielt er in Matthäuspassion (Regie: Sebastian Hartmann) am Centraltheater Leipzig und tritt regelmäßig als Klavierpartner von Klaus Maria Brandauer auf.
Anna Watson ist Beleuchtungskünstlerin für Theater, Oper und Tanz. Sie arbeitet mit der Opera North, dem Royal Opera House, dem Young Vic, dem Oily Cart, dem Clean Break und dem HeadLong zusammen. Ihr vielfältiges Werk beinhaltet sowohl Gilbert und Sullivan, als auch Projekte, die Bezug auf den Ort nehmen, und experimentelle improvisierte Performances.
wird in Bangor, Maine, USA geboren und studiert an der Walnut Hill School for the Arts und an der Juilliard School. Er tanzt mit dem Cedar Lake Contemporary Ballet, mit dem Bern Ballet und am Netherlands Dance Theater 2. 2006 erhält er den Princess Grace Award in der Kategorie Modern Dance.
absolviert seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und gastierte gleichzeitig am Burgtheater, am Schauspiel Frankfurt und am Stuttgarter Staatstheater. Seit 2001 gehört er als Protagonist fest zum Ensemble des Schauspielhauses Hamburg.
sammelt schon während ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Hannover erste Bühnenerfahrungen am Niedersächsischen Staatsschauspiel Hannover, unter anderem in Legoland (Regie: Armin Petras). Es folgen Engagements am Staatstheater Kassel und am Theater Basel.
Magda Willi studiert von 1999 bis 2003 Bühnen- und Kostümbild am Central St. Martins College of Art and Design in London, wo sie zudem assistiert und freie Projekte realisiert. Im Anschluss arbeitet sie an der Schaubühne am Lehniner Platz, erst als Bühnenbildassistentin, dann als feste Bühnen- und Kostümbildnerin.
arbeitet zunächst 35 Jahre lang als Änderungsschneiderin, bevor sie 1996 das erste Mal im Hamburger Schauspielhaus in Kasimir und Karoline von Christoph Marthaler auf der Bühne steht. Seit 2004 arbeitet sie mit Christoph Schlingensief zusammen und ist u.
Werner Wölbern absolviert an der Essener Folkwang-Hochschule seine Ausbildung zum Schauspieler. Es folgen Engagements an diversen Theatern, darunter das Schauspielhaus Düsseldorf, das Thalia Theater Hamburg und das Burgtheater Wien. 1991 wird er mit dem Preis "Bester Nachwuchsschauspieler Nordrhein – Westfalen" ausgezeichnet.
Lyndie Wright wird in Südafrika geboren und studiert dort Kunst, bevor sie nach London geht. Mit ihrem Ehemann John Wright gründet sie 1961 das Little Angel Puppet Theatre. Seitdem hat sie Puppen für viele Theaterperfomances und andere Kompanien entwickelt und hergestellt, unter anderem für die Royal Shakespeare Company, das National Theatre, The Globe und hat mit den Munich Puppet Players bei Performances für die Brandenburger Oper zusammengearbeitet.
Y
Das Istanbuler Yakaza Ensemble wird 2006 von Eray Duzgunsoy und Fakih Kademoglu gegründet. Nachdem Ceren Erendor und Omer Sarıgedik in die Band eintreten, gibt das Yakaza Ensemble zahlreiche Konzerte in der Türkei, aber auch über die Grenzen des Landes hinaus.
Z
Der international anerkannte Folk-Sänger Sain Zahoor aus Balutschistan ist eine zeitgenössische Verkörperung der Troubadoure, die im Mittelalter auch durch Europa zogen und sowohl an Königshöfen als auch bei religiösen Festen auftraten. Mit seiner Stimme und seiner Ektara - einem einsaitigen, aus einemmit Ziegenfell bespannten ausgehöhlten Kürbis - trägt er die Verse der Sufis und traditionelle Volksdichtung in die ganze Welt.
wird 1970 in Vorau in der Steiermark geboren. Er absolviert ein Studium der Germanistik und Geschichte in Graz und ein Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Er erhält Engagements u.a. am Landestheater Coburg, den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, am Phönix Theater Linz, am Ensemble Theater Wien, Theater im Bahnhof Graz und am Theater der Jugend in Wien.